26. November 2020

In 5 Schritten raus aus der Aufschieberitis

Leadership Skills

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Kennst Du das? Du sitzt vor Deinem Computer, hast tausend ToDos auf Deiner Liste, tausend Dinge, die erledigt werden wollen, aber Du kriegst nichts wirklich geschafft?

Du springst von Thema zu Thema, von Meeting zu Meeting und am Abend ist die Liste ungefähr doppelt so lang wie am Morgen.

Am nächsten Tag geht es vielleicht etwas besser, Du findest Zeit, konzentriert zu arbeiten und kannst zumindest einige Aufgaben von Deiner Liste streichen. Aber selbst nach einer weiteren Woche, in der Du viel geschafft und abgearbeitet hast, bleiben auf dieser Liste immer die gleichen unleidigen Aufgaben stehen.

Aufgaben, bei denen Du jedes Mal ein schlechtes Gewissen bekommst, wenn Du sie durchliest, weil sie längst erledigt sein sollten. Aber Du kannst Dich einfach nicht dazu aufraffen.

Lieber räumst Du Deinen Arbeitsplatz auf oder die Wohnung – so ordentlich war es bei Dir schon lange nicht mehr! Oder es fällt Dir ein, dass Du dringend noch einen Kollegen sprechen musst, erst mal einen Kaffee brauchst oder oder oder….

Aufschieberitis = schlechtes Gewissen = Stress

So ging es mir letzte Woche. Ich hatte auf meiner ToDo-Liste meinen wöchentlichen Newsletter, einen neuen Blog-Beitrag, meine LinkedIn-Posts, mein Buch zum Thema „Leadership und Stakeholder Management für die ersten 100 Tage in einer neuen Management-Aufgabe“, an dem ich seit einigen Wochen arbeite (oder besser gesagt mir vorgenommen habe, daran zu arbeiten…), einen Online-Kurs, an dem ich gerade teilnehme, die Überarbeitung meines kostenlosen E-Mail-Seminars etc. Lauter Themen, die Ruhe, Kreativität und Fokus erfordern.

Viele Themen – gerade das Buch, die Überarbeitung des E-Mail-Seminars und den Online-Kurs – schiebe ich aber Woche für Woche vor mir her. Und jedes Mal, wenn ich eigentlich Zeit hätte, mich damit zu beschäftigen, fallen mir wieder tausend andere Dinge ein, die ich vorher noch machen „muss“…

Und letzte Woche habe ich dann noch nicht mal meine LinkedIn-Posts so richtig oder den neuen Blog-Beitrag auf die Reihe bekommen. Noch nicht mal meinen Newsletter habe ich rausgeschickt. Am Wochenende war ich entsprechend mies gelaunt.

Raus aus dem Teufelskreis und wieder ins TUN kommen!

Anfang dieser Woche hatte ich dann ein Gespräch mit einer Klientin, die genau über dieses Thema mit mir sprechen wollte und mich nach meinen Tipps gegen Prokrastination (= Aufschieberitis) fragte.

Klar! Kein Problem! Das Thema kenne ich nicht nur theoretisch und weiß, was „dahinter“ steht bzw. warum wir von Aufschieberitis geplagt werden, sondern ich kenne natürlich auch viele „Hacks“, um da wieder rauszukommen und die unliebsamen Aufgaben auf Deiner ToDo-Liste endlich abzuhaken.

Sie erinnerte mich an all das. Und endlich kam auch ich wieder ins Tun! 🙂

Stehen auf Deiner ToDo-Liste auch manche unliebsamen Aufgaben, die Du schon ewig vor Dir herschiebst?

Hacks gegen Aufschieberitis

Ich habe nach dem Gespräch mit meiner Klientin, meine „Hacks“ zum Thema Prokrastination oder Aufschieberitis runtergeschrieben.

5 erste Tipps dazu:

  1. Werde Dir klar darüber, warum Du die Aufgabe vor Dir herschiebst.
  2. Visualisiere das Ziel: Wie großartig wird es sich anfühlen, wenn Du die Aufgabe endlich erledigt hast? Was wirst Du denken? Was werden andere denken und sagen?
  3. Mach Dir die Konsequenzen Deines Nicht-Handelns bewusst: Was passiert, wenn Du die Aufgabe weiter liegen lässt? Was wirst Du dann über Dich selbst und Deine Leistung denken? Was werden andere denken? Oder sind andere womöglich auf Dein Arbeitsergebnis angewiesen und Du lässt sie hängen? Und wirst Du unter erhöhtem Druck (weil die Deadline kurz bevor steht oder Dein Chef/Deine Chefin immer häufiger nachhakt) noch die gleiche Qualität liefern können?
  4. Such Dir einen Sparringspartner: Du kannst die Verbindlichkeit deutlich erhöhen, indem Du jemandem von Deiner Aufschieberitis erzählst, darstellst wie Du die Aufgabe bis wann erledigst und mit ihm einen Termin vereinbarst, zu dem Du von Deinem Fortschritt berichtest.
  5. Fokus, Fokus, Fokus: Plane die Aufgabe fix – am besten als Erstes am Morgen – in Deinen Kalender ein. Sorge für eine angenehme Arbeitsumgebung und vor allem dafür, dass Du ungestört und fokussiert arbeiten kannst. D.h. Handy in Flugmodus, E-Mail-Programm, soziale Medien, Browser schließen, Benachrichtigungen abschalten, Telefon umleiten. Und dann mach Dich konzentriert dran!

Weitere mindestens 25 Tipps gegen Prokrastination (Aufschieberitis) und welche 5 Schritte Du tun musst, um die unliebsamen Aufgaben auf Deiner ToDo-Liste endlich abzuhaken, findest Du in meinem kostenlosen E-Paper!


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„Tu es endlich! In 5 Schritten raus aus der Aufschieberitis“

Dein Exemplar des E-Papers findest Du hier: https://simoneolbert.com/lp/kostenfreies-e-paper-aufschieberitis/


Und was hat Yoda (siehe Titelbild) damit zu tun?

Seine Weisheit „Named must your fear be before banish it you can.“ steht für den ersten und wichtigsten Schritt auf dem Weg raus aus der Aufschieberitis:

Finde heraus, welcher Grund hinter dem Aufschieben der unliebsamen Aufgabe steht!

Es gibt Gründe dafür, warum Dir manche Aufgaben leichtfallen und Du andere ewig lang vor Dir herschiebst. Und im ersten Schritt gilt es, für jede einzelne unliebsame Aufgabe, diesen Grund herauszufinden.

  • Handelt es sich um eine Aufgabe, die Dir einfach wirklich überhaupt keinen Spaß macht und die Dir einfach auf die Nerven geht, weil sie nicht Deinen Stärken und Vorlieben entspricht?
  • Ist es eine Aufgabe, die Dich aus Deiner Komfortzone bringt, Dich unsicher macht und bei der Du Angst hast? Angst zu versagen? Angst, Dich zu blamieren? Angst vor dem Risiko? Angst, was passiert, wenn die Aufgabe erfolgreich erledigt ist?
  • Oder fühlt sich die Aufgabe so groß und unübersichtlich oder so komplex an, dass Du gar nicht weißt, wie und wo Du damit anfangen sollst?

Das sind die 3 häufigsten Gründe für Prokrastination. Welcher trifft auf Dich und Deine unliebsame Aufgabe zu? Wenn Du das herausgefunden hast, lies Dir die Tipps im E-Paper passend zu Deinem Thema durch und finde heraus, was Du tun kannst, um Deiner Aufschieberitis endlich ein Ende zu setzen!

Im E-Paper findest Du:

  • 10 Tipps um eine nervige Aufgabe, auf die Du einfach keine Lust hast, endlich zu erledigen
  • 10 Tipps, um eine Aufgabe, die Dir Sorgen bereitet oder Angst verursacht, endlich abzuhaken
  • 8 Tipps, um eine Aufgabe, die Dir viiiiel zu groß oder komplex erscheint, endlich von Deiner ToDo-Liste zu streichen
  • 11 Tipps, um Aufschieberitis künftig zu vermeiden

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Was machst Du mit Deinen unleidigen Aufgaben? Hast Du weitere Tipps und Hacks?

Wer sollte das hier lesen?

Ich freue mich über Deine Kommentare und Gedanken:


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