Vorurteile – keiner will sie haben und doch beeinflussen sie täglich unsere Entscheidungen und unser Verhalten als Führungskraft!

Die ersten 100 Tage

Das menschliche Wahrnehmungssystem nimmt in jedem Augenblick viel mehr Informationen auf als wir bewusst verarbeiten können.

Deshalb ist es so gestrickt, dass es uns anhand von Filtern hilft, nicht im Chaos der vielfältigen Informationen unterzugehen.

Es hilft uns damit, handlungsfähig zu bleiben und Entscheidungen zu treffen.

Diese Filter – es gibt mehr als 150 davon! – kennen wir alle gut und jeder hat sie: Unbewusste „Biases“ – Voreingenommenheiten, Vorlieben, Befangenheiten, Neigungen oder unbewusste Vorurteile.

Sie entstehen aus den Erfahrungen, die wir in unserem Leben machen und durch mentale Vorkonditionierung.

Damit kategorisieren wir Menschen und Dinge instinktiv, ohne uns dessen bewusst zu sein.

Das Problem dabei: Wenn wir uns unserer „Biases“ nicht bewusst sind oder uns nicht regelmäßig damit auseinandersetzen oder uns immer wieder hinterfragen, leiten sie unser Verhalten und führen uns im Zweifel auch zu falschen Entscheidungen.

Das ist vor allem dann problematisch, wenn Du als Führungskraft Menschen oder Sachverhalte beurteilst….

Wie kannst Du damit umgehen?

  • Sei Dir bewusst, dass diese Filter existieren und versuche, Deine im Blick zu behalten, indem Du z.B. auf Deine Worte achtest und Deine Handlungen reflektierst.
  • Bleib kritisch! Stelle Dir ein Problem wie einen Diamanten mit vielen Facetten vor – und nicht wie eine zweiseitige Münze.
  • Hinterfrage Annahmen, Ansichten und „Dinge, die schon immer so waren“. Versuche einen Gegenstandpunkt dazu einzunehmen und frage oft nach dem „Warum“ und dem „Warum nicht“.
  • Wenn Dich ein Mensch oder ein Verhalten irritiert, frage Dich „wieso?“ und übe Dich in Empathie.

>> Über welches Vorurteil bist Du schon einmal gestolpert?

Danke an Tanmay Vora für die Sketchnote!!

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