Warum Du „Best Practices“ mit Vorsicht genießen solltest und sie Dich und Dein Team oft nicht wirklich voranbringen.

Führung

Wenn Du Dich mit Deinem Team in ein neues Themenfeld einarbeitest oder Ihr in einem bestimmten Bereich besser werden wollt, geht oft der Blick zu anderen Unternehmen. Zu Branchenführern. Zu denen, die anscheinend alles richtig machen. Zu Firmen, die als „top notch“ in dem Bereich gelten.

Die Hoffnung ist, über deren „Best Practices“ eine Blaupause für sich selbst zu finden.

Ein Erfolgsrezept, das man einfach kopieren kann und das zum gewünschten Ergebnis führen wird.

Doch die Blaupause bringt nach Umsetzung im eigenen Bereich leider sehr häufig nicht den gewünschten Erfolg oder die gewünschte Verbesserung.

Sie wird stattdessen zum „Rohrkrepierer“.

Denn

  1. die „Best Practice“ funktioniert nur in einem bestimmten Kontext, einem bestimmten Umfeld, einer bestimmten Unternehmenskultur – und das ist nicht Eure.
    Oder
  2. die „Best Practice“ hat das „top notch“-Unternehmen in der Vergangenheit und der Gegenwart erfolgreich gemacht, sie scheint aber mit Blick auf die Zukunft eher eine Sackgasse.

Alle sind gefrustet und enttäuscht.

Denn es hat viel Energie gekostet, die Veränderungen umzusetzen. Die „Best Practice“ anzupassen, zu implementieren, sich darauf einzulassen.

Was funktioniert stattdessen besser?

Bleibt mit dem Fokus bei Euch!

So schwierig es ist: Eine „Best Practice“ kann sicher als eine Inspiration von vielen dienen, aber Ihr müsst den neuen, unbekannten Weg selbst beschreiten.

Nur wenn Ihr herausfindet, was genau es in Eurem Umfeld und Eurer Unternehmenskultur an Veränderung braucht, welche Prinzipien, welche Werte angepackt werden müssen, damit sich die Dinge verbessern, habt Ihr eine Chance auf Erfolg.

Was sind also die Werte, die Prinzipien, die Euer Unternehmen/Euer Team prägen und was daran gilt es zu verändern?

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