Wenn im Teammeeting immer wieder bedrückende Stille herrscht

Führung

Im Austausch mit jemandem aus meinem Netzwerk entstand die Frage, wie man eigentlich ein Teammeeting gestaltet, bei dem in der Regel keiner was sagt, selbst wenn die Teammitglieder nach ihrer Meinung gefragt werden.

Eine gute Frage!

So kannst Du damit umgehen

Mein spontaner Gedanke: Ich würde im ersten Schritt nicht beim Teammeeting selbst ansetzen.

Denn wenn sich dort grundsätzlich keiner einbringen möchte, scheint etwas grundlegend im Argen zu sein.

Innerhalb des Teams oder aber in der Zusammenarbeit mit mir als Führungskraft.

Wie ich vorgehen würde

In One-on-Ones würde ich durch Fragen versuchen, herauszufinden, was genau das Problem ist.

Zum Beispiel so:

  • Was läuft aktuell gut für Dich?
  • Welche Probleme siehst Du? Wie würdest Du diese Probleme lösen?
  • Wie läuft die Zusammenarbeit im Team?
  • Was vermisst Du in der Zusammenarbeit? 
  • Was sollten wir unbedingt beibehalten?
  • Auf einer Skala von 1 bis 10 (wobei 1 = unterirdisch und 10 = großartig) wie bewertest Du unsere Zusammenarbeit im Team?
  • Was wünschst Du Dir von Deinen KollegInnen?
  • Was wünschst Du Dir von mir?
  • Was ist Dein nächstes Ziel?
  • Wovon hängt ab, ob Du es erreichen wirst?
  • Wie kann ich Dich dabei unterstützen?

Die weiteren Schritte

Dann würde ich – je nach Ergebnis – weitere Schritte planen.

  • Z.B. das Thema in einem gesonderten Workshop mit dem Team besprechbar machen,
  • ein Team-Event,
  • ein Team-Building,
  • die Rückmeldungen an mich als Führungskraft aufgreifen und versuchen, umzusetzen,
  • etc.

Was würdest Du tun?

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